Lara - unsere Cockerspaniel Hündin

Nachdem wir unsere Rauhhaar-Dackel Hündin "Franka", die unser Leben zwölf Jahre lange bereichert hatte, verloren hatten, war natürlich erst einmal große Trauer im Haus. Insgeheim hatte aber jedes Familienmitglied den Wunsch, die Lücke die Franka hinterlassen hatte, recht bald wieder zu schließen. Also hielten wir nach etwa 4 Wochen Ausschau nach einem Nachfolger für unseren Dackel.

Helga, unsere Rudelführerin, hatte natürlich genaue Vorstellungen von dem Nachfolger für unsere Franka. Da ja ein Dackel keine Treppen laufen soll, hatten wir unsere Franka ein Leben lang getragen.

Der Nachfolger sollte also so beschaffen sein, dass er all unsere Treppen selbstständig rauf und runter springen kann.

Kurzhaarig sollte er sein und keine Haare verlieren.
Nicht zu lebhaft, weil wir ja auch älter werden.
Auf keinen Fall sollte er weiß sein, wegen der Reinigung nach dem Gassi-Gehen.
Und lieb sollte er sein, wie unsere Franka.

Das Ergebnis sehen Sie unten: LARA, eine zierliche Cocker-Spaniel Hündin

Familienmitglied "Lara"
Von der Treppe aus kann man alles bestens beobachten

Nun, einige der gewünschten, erhofften Merkmale konnten wir verwirklichen, andere wiederum nicht. Aber es war ja bei der Auswahl des neuen Hundes so, wie es meistens ist: Nicht der Verstand hat den Kauf entschieden, sondern das Herz.

Als wir Lara (so haben wir sie dann selbst getauft) so traurig und alleine ganz hinten, abseits vom Rudel sitzen sahen -zurückgedrängt von allen Hunden die größer und stärker als sie waren- da wussten wir sofort: DIE nehmen wir.

Lara war im Mai 2004 bereits acht Monate alt als wir sie abholten aber lieb war sie damals schon. Es spielte auf einmal keine Rolle mehr, dass sie weiß war, lange Haare hatte und sehr lebhaft war. Alles was wir eigentlich gar nicht wollten.......

Helga ist begeistert
Ob auf der Treppe, auf der Terrasse oder im Garten, sie fühlte sich bei uns alsbald zu Hause und nahm uns und unsere Zeit voll in Anspruch. Temperamentvoll, lustig und mit einem unbändigen Bewegungsdrang hielt sie uns alle ganz schön auf Trab und wir beschlossen, mit ihr eine Hundeschule zu besuchen, damit sie die notwendigsten Umgangsformen erlernen sollte.
Zu dritt ganz artig nebeneinander, das muss sein.

Für Frauchen und auch für Lara war es zunächst ziemlich stressig, aber dann machte es auch richtig Spaß, als die ersten Fortschritte zu erkennen waren. Das Zusammensein mit anderen Artgenossen fördert das erforderliche soziale Verhalten der Tiere untereinander.

Lara kann schon ganz brav sitzen.
Lara begrüßt den Jungbullen auf der Weide

Die Sozialisierung war so erfolgreich, dass Lara inzwischen mit allen Tieren (auch mit Katzen) richtig gut klar kommt. Ob mit dem Jungbullen auf der Weide, ob mit den Kamerunschafen hier im Ort und auch mit den Nachbarhunden in unserer Straße, Lara möchte mit allen spielen, und das ist richtig schön.

Auch die Nachbarhunde sind bei Lara willkommen


 

Wer selbst schon einmal einen Hund seinen Freund nennen konnte, der wird wissen, wie schwer es ist sich konsequent durchzusetzen und dem Hund nicht alles zu erlauben. So lieb und anhänglich der Wuff auch sein mag, geht man doch schnell unter, wenn man ihm immer seinen Willen lässt. Natürlich möchte man als Tierfreund dem Hund das Leben so angenehm wie möglich gestalten und wer kann diesem Blick widerstehen? Es ist schon sehr schwer aber doch nötig. Ein Hund ordnet sich in der Regel unter ohne seine Fröhlichkeit zu verlieren, wenn er die Souveränität seines Herrchens/Frauchens erkennt und sich gut behandelt fühlt. Einer ist immer der Rudelführer und wenn wir es nicht sind, bestimmt der Wuff alles und damit würden wir uns das Leben schwer machen.

Sehr schwer,diesem Blick zu widerstehen
Auch im Schnee fühlt sich Lara "Cocker-wohl"
Für ein kleines Test-Video bitte hier klicken
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Immer mal reinschauen: Die Modelleisenbahn stellt ab und zu was Neues vor, der Garten verändert sich ständig.....